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Wir sagen ja!

Balthasar Glättli

Balthasar Glättli

Nationalrat Grüne

«Die grossen Herausforderungen wie unfaire Preise, Freihandelsabkommen, Klimawandel und Biodiversität fordern einen grundlegenden Wandel hin zu einer nachhaltigen, vielfältigen und regionalen Landwirtschaft.»
Tonja Zürcher

Tonja Zürcher

Co-Präsidentin BastA!

«Alle Menschen müssen Zugang zu genügend gesundem Essen haben. Das geht nicht, solange Nahrungsmittelkonzerne Wasser, Boden und Saatgut privatisieren. Die Initiative Ernährungssouveränität ist ein erster Schritt dieses Problem zu lösen.»
Cristina Zanini-Barzaghi

Cristina Zanini-Barzaghi

Stadträtin von Lugano

«Vor einem Jahrhundert erlebte unser Land einen Nahrungsmittelmangel. Heute verkennen wir die Wichtigkeit von einheimischer, gesunder und genügender Nahrung. Die Ernährungssouveränität ist ein grundlegendes Mittel, um das Ernährungssystem und die lokale Landwirtschaft zu sichern.»

Tina Goethe

Tina Goethe

Brot für alle

«Das Konzept der Ernährungssouveränität versteht die Produktion, die Verarbeitung, den Handel und den Konsum von Lebensmitteln als gesellschaftliche Aufgabe. Es geht dabei um nicht weniger als die Grundlagen unseres Lebens. Dafür sind nicht nur die drei Prozent der Schweizer Bevölkerung zuständig, die (noch) in der Landwirtschaft tätig sind. Und wir können es auch nicht den wenigen Agrarkonzer- nen wie Nestlé, Syngenta, Fenaco, Migros und Coop überlassen, was auf unsere Teller kommt. Ob und wie es uns gelingt, unsere Lebensmittel gesund, nachhaltig und zukunftstauglich zu produzieren, steht und fällt damit, dass wir gemeinsam die richtigen Weichen stellen. Die Initiative für Ernährungssouveränität, die am 23. September 2018 zur Abstimmung kommt, bietet genau dazu eine Chance.»
Werner Locher

Werner Locher

Vorstand BIG-M

«Das grosse Machtungleichgewicht zugunsten des Lebensmittelhandels steht zwischen den Bauern und den KonsumentInnen. Es behindert so eine auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtete Nahrungsmittelproduktion. Die Bauern produzieren nur noch für den Handel. Besonders im Milchmarkt zeigt sich dies drastisch. Seit über 10 Jahren wird darum zu viel Milch produziert, was zu Überschüssen führt. Diese werden dann zu Dumpingpreisen im Ausland entsorgt. Leidtragende sind die Milchbauern hüben wie drüben. Die Worte „Qualitätsstrategie“ oder „Nachhaltigkeit“ tönen in diesem Zusammenhang wie ein Hohn. Eine zukunftsgerichtete Milchmarktordnung braucht unbedingt ein funktionierendes Mengenanpassungssystem um auf Marktschwankungen reagieren zu können. Artikel 5a bildet die rechtliche Grundlage dazu.»
Patrick Honauer

Patrick Honauer

Initiant B a c h s e r M ä r t

«Ich unterstütze die Initiative vollumfänglich! Sie fördert den dringend anstehenden Paradigmenwechsel in der Agrarpolitik. Als Koch und Gastronom will ich regional mit kleinen vielfältigen Bauernhöfen und passionierten Kleinbauern zusammenarbeiten. Ich will dass der kleine Hof, der nachhaltig arbeitende Bauer, einen massiv besseren Lohn für sein Wirken als heute erhält. Als Initiant von weltweiten regionalen nachhaltigen Lebensmittelnetzwerken mit Logistik sowie Läden auf dem Dorf und in der Stadt, will ich noch viel mehr aus der Region direkt vom Bauern beziehen können. Weniger Foodbusiness, mehr Nahrungsversorgung als Allmende für das Gemeinwohl ist das Ziel: Deshalb brauchen wir die Politik. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen. Die Initiative schafft umfassende Grundlage dazu. Globale Solidarität mit dem Bauern ist angesagt, fairer Austausch von Produkten soll zur Norm werden.»
Claudio Valsangiacomo

Claudio Valsangiacomo

Pofessor für Zusammenarbeit und Entwicklung an der SUPSI der Südschweiz

«Mit der Ernährungssouveränität würden wir den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung für 2030 der UNO näherkommen, indem wir den ökologischen Fussabdruck enorm verringern würden, indem wir die Lokalökonomie und den Schutz der Umwelt, in der wir leben, fördern.»
Noëmi Lerch

Noëmi Lerch

Bäuerin und Autorin

«Ich unterstütze die Initiative für Ernährungssouveränität, weil wir die Landwirtschaft mit dem Einsatz von Gentechnologie unwiderruflich gefährden. Landwirtschaft funktioniert nicht wie die Finanzwirtschaft. Wetter und andere Umwelteinflüsse sind unberechenbar und oft unkontrollierbare Mitspieler. Erfolg in der Landwirtschaft basiert auf dem grösstmöglichen Gleichgewicht zwischen Tier, Mensch und Pflanzen. Und nicht auf dem grösstmöglichen Wachstum.»
Sem Genini

Sem Genini

Bauernsekretär des Tessiner Bauernverbandes.

«Die Ernährungssicherheit und die Ernährungssouveränität sind grundsätzliche Prinzipien für unser Land. Diese Initiative zielt darauf ab, die inländische Qualitätsproduktion zu stärken und die prekäre finanzielle Lage unserer Bauernfamilien zu verbessern, und gleichzeitig die Bedürfnisse der Konsumenten und der Natur zu berücksichtigen.»
Daniel Flühmann

Daniel Flühmann

Präsident Uniterre Sektion Bern und Gemüsebauer beim Vertragslandwirtschaftsprojekt legummes.ch in Thörishaus (BE)

«Auf meinem kleinen Acker auf dem Biohof Gumme gehe ich behutsam mit den natürlichen Ressourcen und dem Boden um. Saatgut aus biologischer Züchtung sowie alte und und lokal angepassten Sorten spielen eine grosse Rolle. Das Gemüse vertreibe ich im Umkreis von wenigen Kilometern und zu fairen Preisen. Viele Menschen aus meiner Kundschaft helfen bei der Feldarbeit mit und werden somit ein Stück weit auch zu Produzenten. Damit leben wir bereits vor worum es der Initiative im Grossen geht: Ein klares Gegenmodell zum Wachstumszwang hin zu einer bäuerlichen, vielfältigen, demokratischen und lokalverankerten Agrikultur.»
Wendy Peter

Wendy Peter

Bio-Bäuerin, Vorstand Bioforum Schweiz

«Nahrungssicherheit kann nicht durch einen globalen, liberalisierten und auf Profitmaximierung gerichteten Agrarmarkt gewährleistet werden, sondern nur durch dezentrale Ernährungssysteme unter der Kontrolle lokaler Gemeinschaften. Dies heisst, dass wir uns im Rahmen lokaler und regionaler Ökonomien sowohl als ProduzentInnen wie auch als KonsumentInnen verantwortlich fühlen für unsere Lebensgrundlagen, für die Erhaltung und Regenerierbarkeit des Landes, des Wassers und anderer vitaler Ressourcen, und verantwortlich für Quantität, Qualität, Verteilung und Konsum von Nahrung. Die Uniterre Initiative schafft die Grundlage dazu.»
Anna-Maria Tschannen, Daniel Glauser

Anna-Maria Tschannen, Daniel Glauser

mit Lilith, Max und Ennia

«Die Initiative für Ernährungssouveränität greift grundlegende soziale und ökonomische Missstände der heutigen Landwirtschaft auf und bietet eine umfassende Antwort darauf! Wir – Bauern, landwirtschaftliche Angestellte, Verarbeiter und Konsumenten – müssen die Verantwortung für unser Essen, unsere Landschaft und unsere Arbeitsbedingungen selber in die Hand nehmen, wenn wir nicht wollen, dass eine schleichende Industrialisierung und Kommerzialisierung uns jegliche Kontrolle darüber entziehen. Ich möchte, dass das Bauernsterben gestoppt wird und dass auch in Zukunft kleine bäuerliche Betriebe eine nachhaltige Landwirtschaft prägen. Dazu braucht es anständige Produktionsbedingungen und einen erleichterten Zugang zu Land, auch für junge engagierte LandwirtInnen, die keinen elterlichen Hof übernehmen können.»
Fabian Molina

Fabian Molina

Nationalrat SP

«Für unsere Ernährung wünsche ich uns eine lokale, ökologische und soziale Landwirtschaft. Das alles fordert die Initiative für Ernährungssouveränität ein. Dazu sage ich überzeugt Ja!»
Helen Duhm

Helen Duhm

Konsumentin und Theologin

«Fordern wir eine wirklich ressourcenschonende Landwirtschaft, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermassen berücksichtigt. Transparenz, Regionalität und fairen Handel über die Landesgrenzen hinweg: das will die Initiative.»
Meret Bissegger

Meret Bissegger

Köchin und Schriftstellerin

«Die Allianz zwischen Bauern und Konsumenten ermöglicht den Produzenten, genau diejenigen Lebensmittel herzustellen, die wirklich benötigt werden. Ohne Regulierungen, welche den Markt verzerren, und ohne das Diktat der grossen Agrochemie, welche den Saatgut-, Düngemittel- und den Pflanzenschutzmarkt beherrschen.»
Annekäthi Schaffter

Annekäthi Schaffter

Bäuerin und Uniterre-Mitglied

«Eine Aufwertung des bäuerlichen Einkommens ist dringend. Es liegt 30% tiefer als das Vergleichseinkommen bei weit grösseren Arbeitszeiten. Nur so ermöglichen wir gerade der jungen Generation wieder eine Zukunft in der Landwirtschaft.»
Robert Zollinger

Robert Zollinger

Gemüsezüchter und Freiraumplaner

«Ernährungssouveränität ist mir wichtig. Die Selbstversorgung mit gesunden, frischen Lebensmitteln war und bleibt von existentieller, sozialer und politischer Bedeutung. Die Kultur von eigenem Gemüse ist für urbane Gartengemeinschaften in der Schweiz Teil der Ernährungssicherheit. Mit der Landflucht in Lateinamerika, Afrika, Asien und der Verstädterung in China bekommt der Nutzpflanzenbau in städtischen Freiräumen eine globale Relevanz. Die Verfügbarkeit von Samen geeigneter Sorten ist dafür eine Grundvoraussetzung. Darum setze ich mich für die Etablierung souveräne Saatgutsysteme ein.»
Stefanie Schenk

Stefanie Schenk

Bio-Bäuerin und Übersetzerin, Renan (BE)

«Mit der Landwirtschaftsschule haben wir 2014 ein vorbildliches Rapsfeld besichtigt. Im Feldkalender war ersichtlich, dass der Raps bereits 5 Mal (!) gespritzt wurde, noch bevor der Rapsglanzkäfer einflog… für qualitativ hochwertiges Rapsöl mit wertvollen Nährstoffen. In meinem Essen will ich keine solche ‚Qualität‘ mit Pestizidrückständen. Hingegen will ich in der Landwirtschaftsschule lernen, wie ich korrekte Erträge erhalte ohne Chemie, ohne Antibiotika und ohne importiertes Futter. Im Laden will ich saisonale Produkte kaufen – unserer Saison, nicht diejenige in Kenia, Spanien oder China. Ich will nicht mit den Schultern zucken und den Blick abwenden, wenn ich von inakzeptablen Arbeitsbedingungen, Entwaldungen, riesigen Monokulturen, allmächtigen Konzernen usw. höre. Ich will handeln. Im Kleinen, auf unserem biologischen Bauernhof, und im Grösseren, indem ich mich für Ernährungssouveränität einsetze.»

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